Firmenphilosophie

"Informationen sind zweckorientiertes Wissen. Der Zweck eines jeden Wirtschaftssubjekts besteht in der rationalen Disposition über knappe Mittel"

allg. betriebswirtschlaftliche Definition des Begriffs Information

"Wissen ist Macht, Nicht-Wissen macht nichts

Zitat eines anonymen Siegerländer Studenten 2h vor seiner A-BWL-Klausur

Diese beiden mehr oder minder korrekt übernommenen Zitate aus dem Leben eines jeden BWLers sollen den Grundstein meiner Unternehmensphilosphie darstellen. Und da jede gescheite Unternehmensphilosphie mit mehr oder minder gescheiten rhetorisch-durchdachten und durch und durch langweilig und überflüssigen allgemeinen Palaber beginnt, so wird dies auch für meine Unternehmensphilosphie gelten.

Gehen wir zu den Anfangen des Internets zurück, so werden wir schnell zur Erkenntnis kommen, daß das Internet in seiner jetzigen Form und Ausprägung das Gegenteil von dem darstellt wofür es eigentlich geschaffen wurde. Denn eigentlich sollten ja die Rechner verbunden werden, um ein atomwaffenresistentes Netzwerk von Großrechnern zu schaffen, damit uns der böse Russe nicht mit seinen Atombomben den Spaß an der Rechner-zu-Rechner-Kommunikation verderden kann.

Nun, ich surfe seit 1995 regelmäßig im Internet und mich hat noch keine russische Atombombe getroffen.
Man könnte jetzt ja schlauerdings behaupten, grade weil ich im Internet surfe bin ich vom Angriff russischer Atombomben verschont geblieben. Allerdings wäre das keine aussagelogisch stichhaltige Begründung für das Ausbleiben der Atombombenangriffe, da auch Freunde von mir, welche nicht regelmäig im Internet sind, auch noch nicht von russischen Atombomben getroffen wurden.

Kommen wir also zum 2. Sinn und Zweck des Internets. Als viele zu der Ansicht kamen, daß die Rechnerkommunikation nicht durch russische Atombomben vernichtet werden würde, sollte das Internet als Verbund universitärer Großrechner der Wissensvermittlung und Wissensgenerierung dienen. Nun ja, das mag vielleicht so gewesen sein, als wir noch Anfang der 90er Jahre auf die schönen bunten Bilderchen des WWW verzichten mußten und uns schnöde grafik-unaufbereitete Texte durchlesen mußten, allerdings dank der heutigen multimedialen Technologie des WWW ist das Internet wohl eher als reines Unterhaltungs- und Konsummedium zu sehen. Oder wer will etwa behaupten, daß es eine wissenschaftliche Notwendigkeit sei etwa zu wissen, welche Hobbies die Katze von den Müller-Lüdenscheids aus Castrop-Rauxel hat? Man bedenke mal, theoretisch wären 6 Milliarden Menschen in der Lage genauestens sich über die Hobbies jener beliebten Katze aus Castrop-Rauxel zu informieren. Aber es gibt ja da auch noch wirklich sinnvollere Beispiele. Wie wärs z.B. mit einer selbstkritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Drogensucht? Grade in der heutigen Zeit sind wissehnschafltich fundierte Informationen zum Thema Drogensucht notwendig, um wichtige Impulse zur Drogenpolitik und somit zur Lösung der Suchtproblematik in der heutigen Gesellschaft beizutragen. Und hier kommt die Lösung: www.drogensong.de Oder wie wärs mit einer wissenschaftlichen Untersuchung des natürlichen Verhaltens von Haustieren in Ihrer typischen Umgebung www.lachkatze.de ?

hey, hey, hey, nicht gleich wegklicken ;-). Bei den meisten Internet Angeboten geht es doch meistens über die Darstellung der Familie, über Sex oder über Kommerz. Wobei diese 3 Sachen als getrennte Sachverhalte zu betrachten sind, zusammen kommen diese nur äußerst selten auf Internetseiten in Erscheinung. Etwa nach dem Motto: Familie verkauft sich als Sexobjekte ;-))!

Da diese 3 Dinge ja wohl jedem fast täglich im www begegnen erspare ich mir hier die Beispiele. Bezüglich des Internet-Kommerzes (man kanns auch e-commerce nennen ) kenn ich da übrigens einen schlauen Siegener Ex-Studenten, der da ne ganz ganz tolle Diplomarbeit drüber geschrieben hat. ;-) Also wer Interesse an dem Meisterwerk: "Analyse des Potentials und Einsatzes von E-Commerce für ein regionales Internet-Portal Südwestfalens" von mir hat, der mailt mir einfach.

            • So, nun aber genug sinnloses Zeug daherpalabert.
  • Jetzt zur Sache:

Frage: Was will ich mit dieser Seite im Internet?

Antwort: Ich will Müll verbreiten und zwar Informationsmüll.

Eigentlich wird ja schon zu 90% Informationsmüll verbreitet. Denn betrachtet man sich oben genannte Definition der Information, leuchtet jedem auch noch so unterbelichteten Individuum ein, daß das was hier im Internet verbreitet wird, nicht zweckorientiertes Wissen sein kann. Es handelt sich hierbei vielmehr um zweckloses Wissen, ich möchte hierbei schon fast Sagen "Unwissen".

Mit diesen Seiten will ich das Bewußtsein aller Internetbenutzer schärfen, daß es sich bei den meisten dargestellten Angeboten im Netz, weder um sinnvollen Schutz vor russischen Atombomben handelt, noch um Mittel zur Wissensgenierung und Wissensvermittlung handelt und erst recht nicht um Wissen, welches eine rationale Disposition über knappe Mittel ermöglicht, es geht hier in erster Linie um Sex, Kommerz und Selbstdarstellungen unwichtiger Persönlichkeiten!

Diese Seiten sollen dazu dienen die derzeitige äußerst traurige Situation der Informations- na sagen wir lieben, Unwissensdarstellungen im WWW auf eine humoreske Art auf die Schüppe zu nehmen und wiederum durch konsequente Weiterverbreitung derartigen Unwissens der derzeitigen virtuellen Welt den Spiegel vorzuhalten.

   Viel Spaß bei trashkom

   wünscht

    Euch

    Euer

  Kiepenkerl

tschaftssubjekts besteht in der rationalen Disposition

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